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Geldpolitik am Ende ihrer Instrumente angekommen?

Warum wir alle Zinssklaven und somit Sklaven des Kapitals sind!

Moderator: Silvia Donninger

Geldpolitik am Ende ihrer Instrumente angekommen?

Beitragvon Silvia Donninger am 1. September 2014, 14:49

In Spanien und Italien ist die Deflation angekommen – und andere Euro-Länder entwickeln sich in diese Richtung. Die EZB müsste handeln. Doch selbst Finanzminister Schäuble zweifelt, ob sie das kann.

Euro-Zone droht gefährliche Deflationsspirale


Längst wird deshalb darüber spekuliert, ob die Euro-Hüter auf ihrer Zinssitzung in der kommenden Woche zu neuen Instrumenten greifen werden, um die Gefahr einer Deflation abzuwehren. Fällt die Teuerung zu gering aus, kann das unter anderem dazu führen, dass Unternehmen nur zögerlich Geld ausgeben, weil sich viele Investitionen nicht rentieren.

Außerdem besteht in einem solchen Umfeld die Gefahr, dass Verbraucher in der Hoffnung auf weiter sinkende Preise Anschaffungen zurückstellen. Das würde das Wirtschaftswachstum hemmen und schließlich eine gefährliche Spirale aus fallenden Preisen und sinkendem Wachstum in Gang setzen. Um das zu verhindern, strebt die EZB mittelfristig eine Inflationsrate von etwa zwei Prozent an. Doch nichts deutet darauf hin, dass sich dieses Ziel so bald wieder erreichen ließe.

Draghi hatte die Erwartungen, dass die EZB demnächst weitere Maßnahmen zur Deflationsbekämpfung ergreifen wird, kürzlich noch selbst geschürt. Offen räumte der EZB-Präsident ein, dass eine Verschlechterung der mittelfristigen Inflationsaussichten ein Grund für breit basierte Aktivakäufe der EZB sein könnte.

Seitdem wird an den Börsen heftig darüber spekuliert, dass die Notenbank bald weitere geldpolitische Stützungsmaßnahmen ergreifen wird, um eine Deflation wie in Japan zu vermeiden. "Für Mario Draghi und seine Kollegen wird ein großangelegtes Wertpapier-Aufkaufprogramm zu einer ernsten Option", sagt etwa VP-Bank-Ökonom Thomas Gitzel. "Warnrufe der Deutschen Bundesbank dürften am EZB-Tower abprallen."

Schäuble: EZB fehlen Mittel Deflation zu bekämpfen


Das österreichische EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny goss am Freitag weiteres Öl ins Feuer. "Es ist kein Geheimnis, dass wir eher eine Eintrübung der Konjunktur sehen", sagte der Chef der Österreichischen Nationalbank. Deutschland könne seine Lokomotivfunktion nicht mehr ausüben. Er teile Draghis Sorge über die Wirtschaft in Europa.

Sorgen macht sich ganz offensichtlich auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. In einem Interview mit Bloomberg Television sprach er offen über das Ende der geldpolitischen Möglichkeiten: "Um ganz offen zu sein, ich glaube nicht, dass die EZB-Geldpolitik die Instrumente hat, um Deflation zu bekämpfen", erklärte Schäuble.

Der ganze Bericht und das Video mit dem Interview mit Schäuble hier: http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... teigt.html

Der Haftungspegel – die Rettungsmaßnahmen für die Euroländer und die deutsche Haftungssumme

Die Eurozone leidet derzeit unter einer schweren Zahlungsbilanzkrise. Um einzelne Euroländer vor der Insolvenz zu retten, sind verschiedene Rettungsmaßnahmen eingeführt worden, die unter dem Begriff “Euro-Rettungsschirm” zusammengefasst werden. Hinzu kommen Target-Kredite des Eurosystems sowie Kredite in Form von Staatspapierkäufen durch die Notenbanken.

hier die Haftungssummen der einzelnen Länder und vieles interessantes mehr: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/p ... pegel.html
Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.
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Re: Geldpolitik am Ende ihrer Instrumente angekommen?

Beitragvon energy007 am 23. September 2014, 20:23

Seit 1. September werden Drogenhandel, Prostitution, Menschenschmuggel EU-weit offiziell zur Brechnung des BIP herangezogen.
Italien machte natürlich aufgrund der "Wirtschaftskraft" seiner südlichen Landesteile einen großen Schritt Richtung "Gesundung" der Staatsfinanzen.
Italien hinkt aber Österreich 5 Jahre hinterher, weil wir das schon seit 2009 machen. Für 2013 haben die Statistiker Zigarettenschmuggel, Prostitution und Drogenhandel in Höhe von 460 Millionen Euro dem österreichischen Bruttoinlandsprodukt zugerechnet. Wer weiß, welche zusätzlichen "Maßnahmen" zur Rettung des Finanzsystems noch ergriffen werden.

An dieser Stelle noch ein Appell an unsere Frau Innenminister:

Bitte sorgen Sie dafür, dass nicht eine zu erfolgreiche Polizeiarbeit unser AAA-Rating gefährdet. Jeder zerschlagene Drogenring, jeder aufgedeckte Menschenschmuggel, jedes Zurückdrängen der Prostitution kann ab jetzt bei unserer angespannten Budgetsituation eine Finanzkrise auslösen.
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