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KAPITALISMUS IM GESUNDHEITSSYSTEM TEIL 1

Krankheit ist ein Geschäft!!! Wie lukrativ ist ein Patient?

Moderator: Silvia Donninger

KAPITALISMUS IM GESUNDHEITSSYSTEM TEIL 1

Beitragvon Silvia Donninger am 17. Oktober 2014, 13:21




Dieser Bericht beruht nicht nur auf Recherche, sondern auch auf Insider Wissen!!!

Ob öffentlicher Personenverkehr, städtische Immobilien oder Wasser- und Energieversorger: Vor einer Privatisierung ist die Euphorie oft groß. Weg mit der Beamtengemütlichkeit - und schon wird alles besser. Doch die Realität sieht in vielen Fällen anders aus. Weder kommt es etwa zu den vollmundig versprochenen Preissenkungen, noch kann von einer Verbesserung der Versorgungsqualität die Rede sein. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 09728.html




Es werden immer mehr Bereiche an Fremdfirmen ausgelagert und direkt beim staatlichen Krankenhausbetreiber angestelltes Krankenhauspersonal wird abgebaut. Diejenigen die dann für die Fremdfirmen arbeiten und die Tätigkeiten der vormaligen Pflegehelfer/innen übernehmen arbeiten für einen Sklavenlohn. In Deutschland gibt es dann den Mindestlohn und keinen Cent mehr und in Österreich nimmt man den passenden Kollektivvertrag wo man am wenigsten bezahlen muss, denn hier gibt es ja keinen Mindestlohn.

So wird das schon in vielen Krankenhäusern in Deutschland gehandhabt und mittlerweile auch in Österreich (mir ist bis jetzt die Umsetzung in Salzburg bekannt) begonnen. Es wird mit der Ausrede gearbeitet, es erhöhe die Professionalität der Pflege was aber absolut nicht stimmt. Mit diesen Tätigkeiten haben Diplomkräfte bisher ohnedies wenig zu tun gehabt und es gab dafür Pflegehelfer/innen und Hausmädchen. Diese Stellen werden nun abgebaut und nicht wieder neu besetzt. http://www.salk.at/11089.html

Es ist überall das Gleiche. Stellen werden abgebaut und das verbleibende Personal steht unter ständigem Stress und soll trotzdem für einen reibungslosen Ablauf sorgen und nach Möglichkeit keine Fehler machen.
Die Gesundheit verkommt immer mehr zum Geschäft und das auf dem Rücken der Patienten und der Pflegekräfte. Burnout, Erschöpfung und Krankheiten sind oft die Folge des zunehmenden Druckes in der Pflege. Für die Patienten im menschlichen Bereich der Zuwendung bleibt ohnedies fast keine Zeit mehr. Dazu kommt die oft schlechte Bezahlung für diesen verantwortungsvollen und anstrengenden Beruf.

DER KAPITALISMUS IST IM GESUNDHEITSSYSTEM ANGEKOMMEN UND ES GEHT NUR MEHR UM PROFIT!!! ES BESTEHT KEIN ZWEIFEL DARAN DASS SICH DAS GESUNDHEITSSYSTEM ZUNEHMEND VERSCHLECHTERN WIRD UND DIE GEPLANTEN FREIHANDELSABKOMMEN WÜRDEN DIESE SITUATION NOCH VERSCHÄRFEN!!!


Alles eine Frage der Kosten. Schluss mit zeitintensiver Pflege und individueller Betreuung. Ab jetzt regieren nicht mehr die Mediziner und Pflegekräfte, sondern die Ökonomen.





Übermüdetes Pflegepersonal, vernachlässigte Kranke. Und die Sparwelle rollt weiter: Obwohl der Anteil an pflegeintensiven Alten steigt, wird weiterhin Personal abgebaut. Die Reportage schildert eine Woche Klinik-Alltag -- mit ausgebrannten Ärzten und verzweifelten Patienten.

Hintergrund: Eine englische Studie ergab: In Kliniken mit zu wenig Personal liegt die Sterberate um 26 Prozent höher als in anderen Häusern mit ausreichend Krankenpflegern.


Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.
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Re: KAPITALISMUS IM GESUNDHEITSSYSTEM TEIL 1

Beitragvon energy007 am 18. Oktober 2014, 11:30

Eine "Win Win Konstellation":

Über einen betagten Menschen wird abkassiert, dieser Mensch wiederum kennt seinen eigenen Namen nicht mehr.
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