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EU HÖRIGKEIT - ÖSTERREICH MIT VOLLDAMPF GEGEN DIE WAND

Soll die Europäische Union mit Absicht an die Wand gefahren werden?

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EU HÖRIGKEIT - ÖSTERREICH MIT VOLLDAMPF GEGEN DIE WAND

Beitragvon Silvia Donninger am 20. September 2014, 16:07

Wie lange schauen die Menschen noch untätig zu??? Wollen sie wirklich warten bis sie ganz unten sind???

Österreichs Wirtschaft stockt – und den Menschen geht das Geld aus!

Sinkende Reallöhne, eine steigende Arbeitslosigkeit und die vergleichsweise noch hohe Inflation sorgen dafür, dass den Österreichern das Geld ausgeht. Schwache Investitionen und Exporte tun ihr Übriges dazu. Selbst die sinkende Sparquote hilft nicht dabei, die Konjunktur zu beleben. Der Alpenrepublik blüht keine goldene Zukunft.


Von den angepeilten 1,4 bis 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr wird nicht mehr viel übrig bleiben. Gestern kam die Revision der Wirtschaftsforscher auf nunmehr 0,8 Prozent Wachstum in diesem Jahr. Doch selbst dies könnte angesichts der Sanktionsspirale zwischen der EU und Russland und dem allgemein schwachen wirtschaftlichen Umfeld noch zu hoch gegriffen sein.
Besonders problematisch ist die Lage am Binnenmarkt. Seit 2010 sinken die inflationsbereinigten Nettolöhne und - Gehälter pro Kopf durchgängig – und auch für nächstes Jahr sieht die Lage nicht besser aus. Belief sich das Minus im vergangenen Jahr noch auf -0,3 Prozent, so liegt es heuer bei -0,5 Prozent. Für nächstes Jahr wird ein Minis von weiteren 0,2 Prozent erwartet. Grund dafür ist vor allem die kalte Progression bei den Lohn- und Einkommenssteuern. Die privaten Konsumausgaben, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal ins Minus rutschten, steigen nur noch durch die Auflösung von finanziellen Polstern.

Von der Deflation braucht man sich jedoch – im Gegensatz zur restlichen Eurozone – in der Alpenrepublik nicht zu fürchten. Immerhin beläuft sich die Teuerungsrate in diesem Jahr auf etwa 1,8 Prozent. Geschuldet ist dies der steigenden Steuerbelastung, die auf die Preise umgewälzt werden, sowie den unablässig wachsenden Kosten für Wohnraum. Die sich langsam aufblähende Immobilienblase macht sich eben auch bei den Mietpreisen bemerkbar.

Auf dem österreichischen Arbeitsmarkt sieht es ebenfalls nicht nach Entspannung aus. Sicher, im EU-Vergleich steht Österreich mit seinen derzeit 8,4 Prozent (nach nationaler Berechnung) noch recht gut da. Doch im Vorjahr lag diese noch bei 7,6 Prozent und für 2015 wird gar eine Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent erwartet. Angesichts der Unfähigkeit der Bundesregierung, sich auf eine Steuerreform zur signifikanten Entlastung von Bürgern und Unternehmen zu einigen, wird die sich weiter drehende Steuerspirale weiterhin hemmend auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken.
Was bleibt sind Menschen die jedes Jahr den Gürtel enger schnallen müssen, sowie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen die sich jede Neuanstellung von Mitarbeitern zehn mal durchzurechnen haben. Damit lässt sich kein Wirtschaftswachstum aus dem Hut zaubern, zumal die Exportwirtschaft angesichts der schwachen Weltkonjunktur und den Sanktionen gegen Russland, sowie den russischen Gegenmaßnahmen leidet.
http://www.contra-magazin.com/2014/09/o ... -geld-aus/

Swarovski baut in Wattens 200 Arbeitsplätze ab (eigene Anmerkung........ und das wird nicht das einzige Unternehmen bleiben)

Der Tiroler Kristallkonzern baut erneut Stellen in der Produktion ab. Swarovski begründete den Schritt mit der schwierigen Marktsituation.

Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski baut erneut Arbeitsplätze ab. Am Stammsitz in Wattens sollen bis Ende des Jahres rund 200 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" Freitagabend in ihrer Online-Ausgabe. Swarovski begründete den Schritt mit der schwierigen Marktsituation.

Laut dem Unternehmen soll primär der Produktionsbereich betroffen sein, hieß es in dem Bericht der "TT". Vorwiegend soll es Mitarbeiter treffen, die über Zeitarbeitsverträge beschäftigt seien. Die Maßnahmen würden "sozial verträglich und in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat" umgesetzt.
Erst im Jahr 2013 hat der Kristallkonzern in Tirol mehr als 100 Stellen gestrichen.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/ec ... t/index.do
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Re: EU HÖRIGKEIT - ÖSTERREICH MIT VOLLDAMPF GEGEN DIE WAND

Beitragvon energy007 am 24. September 2014, 01:48

Österreich ist ein Operettenstaat, sagt man, aber ich glaube, Österreich ist ein Marionettenstaat, d.h. regiert von Marionetten. Einer unter vielen Staaten, die von Marionetten regiert werden. Man gewinnt den Eindruck, dass nur jene Politiker zu hohen Ämtern kommen, die sich als Marionetten eignen oder bereits welche sind. Rückblickend auf den letzten Nationalratswahlkampf war da nicht das Thema Finanzen so gut wie ausgeklammert ? Sowohl verständlicherweise von der Regierungsparteien, als auch von der Opposition. Wird auch die Opposition von Marionetten gestellt, zumindest deren Spitzenvertreter? Im Alltag hört man oft, die ganze Politik ist ein Kasperltheater. Und was ist das Wesentliche an einem Kasperltheater?
ALLE FIGUREN AUF DER BÜHNE HABEN DENSELBEN SPRECHER.

Für diesen Beitrag von energy007 dankte:
Silvia Donninger (24. September 2014, 13:24)
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Re: EU HÖRIGKEIT - ÖSTERREICH MIT VOLLDAMPF GEGEN DIE WAND

Beitragvon Silvia Donninger am 24. September 2014, 13:25

Politiker die nicht systemkonform handeln und sich nicht als Marionetten missbrauchen lassen sind sowieso chancenlos. Die Regierung besteht nur aus Statisten, das Drehbuch wird wo anders geschrieben.
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