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WARUM ES SO SCHWER IST DIE MENSCHEN ZUM PROTEST ZU BEWEGEN!!

Lösungen für ein besseres Leben

Moderatoren: Silvia Donninger, Werner Nosko

WARUM ES SO SCHWER IST DIE MENSCHEN ZUM PROTEST ZU BEWEGEN!!

Beitragvon Silvia Donninger am 1. Oktober 2014, 14:42



Warum heute keine Revolution möglich ist
Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil? Warum gibt es kaum Widerstand dagegen? Trotz einer immer größer werdender Schere zwischen Reich und Arm? Für eine Erklärung ist es wichtig zu verstehen, wie die unterwerfende Macht heute funktioniert.


Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil? Warum gibt es so wenig Widerstände dagegen? Warum werden sie alle so schnell ins Leere geführt? Warum ist heute keine Revolution mehr möglich trotz immer größer werdender Schere zwischen Reichen und Armen? Für eine Erklärung ist ein genaues Verständnis notwendig, wie die Macht und Herrschaft heute funktioniert.

Wer ein neues Herrschaftssystem installieren will, muss Widerstand beseitigen. Das gilt auch für das neoliberale Herrschaftssystem. Zur Einsetzung eines neuen Herrschaftssystems ist eine setzende Macht notwendig, die oft mit Gewalt einhergeht. Aber diese setzende Macht ist nicht identisch mit der das System nach innen hin stabilisierenden Macht. Es ist bekannt, dass Margaret Thatcher als Vorkämpferin des Neoliberalismus die Gewerkschaften als "Feind im Inneren" behandelte und sie gewaltsam bekämpfte. Gewaltsamer Eingriff zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda ist jedoch nicht jene systemerhaltende Macht.

Die systemerhaltende Macht ist nicht mehr repressiv, sondern verführend

Die systemerhaltende Macht der Disziplinar- und Industriegesellschaft war repressiv. Fabrikarbeiter wurden durch Fabrikeigentümer brutal ausgebeutet. So führte die gewaltsame Fremd-Ausbeutung der Fabrikarbeiter zu Protesten und Widerständen. Möglich war hier eine Revolution, die das herrschende Produktionsverhältnis umstürzen würde. In diesem repressiven System sind sowohl die Unterdrückung als auch die Unterdrücker sichtbar. Es gibt ein konkretes Gegenüber, einen sichtbaren Feind, dem der Widerstand gilt.

Das neoliberale Herrschaftssystem ist ganz anders strukturiert. Hier ist die systemerhaltende Macht nicht mehr repressiv, sondern seduktiv, das heißt, verführend. Sie ist nicht mehr so sichtbar wie in dem disziplinarischen Regime. Es gibt kein konkretes Gegenüber mehr, keinen Feind, der die Freiheit unterdrückt und gegen den ein Widerstand möglich wäre.

http://www.sueddeutsche.de/politik/neol ... -1.2110256

Ich denke an diesem Bericht ist etwas dran, ich habe jedoch trotzdem Einwände!

Es liegt nicht nur alleine an diesem neoliberalen Herrschaftssystem, sondern sehr viel an uns Allen! Würden wir nur ein bisschen mehr mit offenen Augen durch die Welt gehen, uns nicht mehr von den Mainstreammedien einlullen lassen, sondern uns die Informationen auf anderem Weg holen, würden die meisten erkennen was geschieht und was uns bedroht!

Von da an wäre es nur ein weiterer kleiner Schritt um endlich aufzustehen und sich zusammen zu schließen und einfach zu sagen: STOP, SO WOLLEN WIR NICHT MEHR WEITER MACHEN!!!

Aber was machen die meisten "Wissenden" statt dessen??? Sie meckern, schimpfen, sudern nur im Facebook herum und glauben sie könnten damit etwas verändern. Es wird Zeit dass alle hier sichtbar werden und sich den Menschen anschließen die bereits aktiv für eine Veränderung etwas tun.

In diesem Sinne, wir sind die 99%! Es muss uns nur erst wieder bewusst werden!



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Re: WARUM ES SO SCHWER IST DIE MENSCHEN ZUM PROTEST ZU BEWEG

Beitragvon energy007 am 5. Oktober 2014, 17:21

Eine Herde Rinder grast auf der Weide. Eine Kuh sagt den anderen: "Ich habe gehört, dass uns der Bauer morgen zum Schlachthof bringen will".
Darauf die anderen: "Hör auf mit deinen Verschwörungstheorien! Friss weiter"


Die Wahrheit ist so ungeheuerlich, dass sie von den meisten erst erkannt wird, wenn es zu spät ist, am "Schlachthof" nämlich.
Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass wir weitermachen sollen.
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