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Der Fehler im Geldsystem

Warum wir alle Zinssklaven und somit Sklaven des Kapitals sind!

Moderator: Silvia Donninger

Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon Silvia Donninger am 25. August 2014, 13:31

Dieser Film zeigt in anschaulichen Grafiken und Animationen welche Folgen Zins und Zinseszins in der Finanzwirtschaft haben und wie systematisch von der großen Mehrheit der Bevölkerung zu den Vermögenden umverteilt wird. Die im Film gezeigten Grafiken und Berechnungen basieren teilweise auf Arbeiten von Helmut Creutz. Die Idee eines von der "Liquiditätsverzichtsprämie" oder vom "Urzins" befreiten Geldes, des *Freigelds*, geht auf den deutschen Kaufmann, Finanztheoretiker, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre, Silvio Gesell, zurück.





Warum überall Geld fehlt
"Gib mir die Welt plus 5 Prozent".
Die Geschichte vom Goldschmied Fabian
50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens.

Warum wir alle Zinssklaven und somit Sklaven des Kapitals sind. In jedem Produkt, in jedem Artikel sind Zinskosten eingerechnet. Ein Grossteil der Steuern bezahlen wir für die Zinslast unseres Staates. Maschinen schreibt man ab, Arbeitnehmer werden älter, Kapital wächst und wächst und wächst... und der Konsument bezahlt!!! Warum viele Religionen ursprünglich Zinsen als satanisch bezeichnet haben.



Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.
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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 24. September 2014, 11:24

Die Zinssklaverei und der 1.Mai

Was am 1. Mai wirklich gesagt wird

Eine fiktive, keiner Partei explizit zugeordneten Rede zum 1. Mai soll
verdeutlichen, mit welchen verdeckten Parolen wir seit Jahrzehnten in die
Irre geführt werden:

„An alle, die noch Arbeit haben!

Wir müssen mehr arbeiten, denn mehr Güter und Dienstleistungen sind
weitere Sicherheiten für neue Kredite.

Diese neuen Kredite generieren mehr Geld, weil wir mehr Geld zum Leben
und zur Zinszahlung brauchen.

Dadurch erhöhen wir aber weiter die Zinslast. Die höhere Zinsbelastung
vergrößert die Rezessionsgefahr, aus der Rezession entstehen Pleitewellen
mit Arbeitslosigkeit.

Hier aber setzt unser rettendes Zukunftsprogramm an:

Wir müssen dann einfach noch mehr arbeiten, denn noch mehr Güter und
Dienstleistungen sind noch mehr Sicherheiten für noch mehr Kredite.

Diese neuen Kredite generieren noch mehr Geld, weil wir noch mehr Geld zum
Leben und für die noch höheren Zinszahlungen brauchen.

Und womit reagieren wir dann auf die noch höhere Rezessionsgefahr durch die
noch höhere Zinsbelastung?

Mit der erneuten Anwendung unseres Zukunftsprogramms, dem
alternativlosen Erfolgsweg in eine glorreiche Zukunft!

Zum Abschluss möchte ich uns allen gratulieren:
Wir haben, genau so wie es sein soll, den Sinn des Lebens im Zweck unseres
Daseins gefunden.”



Das Lied Bruttosozialprodukt von Geier Sturzflug







würde dann für die richtige und notwendige Aufbruchstimmung und Motivation
nach dieser Feier zum 1. Mai sorgen.
Zuletzt geändert von energy007 am 25. September 2014, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon NoPolitik am 24. September 2014, 13:29

Wie war und traurig zugleich. Kinder an die Macht.

Diese würden spielerisch mehr zusammen brignen, als die Parteisoldaten aus der Kaderschmiede SPÖVP
NoPolitik
 

Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 25. September 2014, 01:10

Ab wann ist man kein Zinssklave mehr?

Gebrüder Rothschild, London, am 28.Juni 1863 an US-Geschäftspartner:

”Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen
Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus
ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird.
Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last
ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das
System ihnen feindlich ist.“


Es wird an uns liegen, unsere gewählten Vertreter zu ”zwingen“, Stellung zu
beziehen, ob sie mit den erwiesen erfolglosen Spar- und
Steuererhöhungskonzepten (Armutsvermehrung durch Steuererhöhung und
Geldvernichtung) weitermachen oder eine öffentliche Diskussion zur
Änderung unseres Geld- und Finanzsystems beginnen wollen.

Ein Zitat von Henry Ford beschreibt nicht nur die momentane Situation,
sondern wie sie schon immer war, sehr treffend:

„Wenn die Leute das Bank- und Geldsystem verstünden, würde es vermutlich
eine Revolution noch vor morgen früh geben“.


Unter dem Suchbegriff “Zitate Geldsystem” findet Ihr weitere Zitate zum
Geldsystem.

Es ist hoch an der Zeit, dass möglichst viele Menschen das Wissen haben
sollten, wie unser Finanzsystem eigentlich funktioniert und dass sämtliche
Sparanstrengungen und Steuererhöhungen nur den Effekt haben, über
Pfändungen als Folge der Geldverknappung das Förderband von
Fleißig nach Reich am Laufen zu halten.

Selbst wenn man sich nie verschuldet hat, zahlt man den Zinsanteil an den
Lebenshaltungskosten, der inzwischen bei mindestens 30 Prozent liegt.

Da auch der Staat sich permanent höher verschulden muss, er braucht ja Geld,
verbirgt sich diese Zinslast in den Steuern und Abgaben.

Sparen und Steuererhöhungen aller Art werden zwar verheißungsvoll der
Öffentlichkeit als zukunftsichernd verkauft, mehr als im übertragenen Sinn
vorübergehendes Leerpumpen einzelner Kabinen auf einem sinkenden Schiff
sind sie aber nicht.


Die Zinsen erhöhen auch alle Preise, da jeder, der an der Wertschöpfungskette
beteiligt ist, seine Zinskosten in den Verkaufspreis einfließen lassen muss.

Bei den derzeitigen Guthabenzinsen ist ein Geldkapital der 40 fachen
Jahresausgaben erforderlich, um unter dem Strich keine Zinsen mehr zu
Zahlen.

Erst dann ist man kein Zinssklave mehr.
Zuletzt geändert von energy007 am 25. September 2014, 09:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 25. September 2014, 01:19

Die Bank gewinnt immer

Jeder Schuldner braucht Geld für die Zinsen und Gebühren. Doch dazu benötigt
er einen Teil der Geldmenge, der durch andere Schuldner auf dieselbe Weise
in Umlauf gebracht wurde.

Wenn alle ihre Schulden zurückzahlen wollen, gibt es garantiert immer
jemanden, dem am Ende das Geld für die Zinsen fehlt.

Stattdessen wachsen Guthaben, Schulden und Zinslasten immer schneller und
immer weiter an, wie man an der exponentiell wachsenden Staatsver-
schuldung aller Staaten sehen kann.

Die exponentielle Kreditausweitung bewirkt, dass die Wirtschaft ständig
mindestens so schnell exponentiell wachsen muss wie der Geld- und
Schuldenberg, denn die zusätzlichen Schulden müssen durch zusätzliche
Sicherheiten gedeckt werden.

Exponentiell wachsen auch die Zinsen, für die die Steuer- und Zinszahler
exponentiell steigend mehr arbeiten müssen.

Steuern und Zinsen wirken als Motor für die Umverteilung von Fleißig nach
Reich.


Sobald die Wirtschaft aufhört zu wachsen, gibt es überall Pleitewellen, obwohl
nirgendwo materieller Notstand herrscht.
Im Gesamtsystem fehlt dann einfach nur das Geld für die Zinsen.
Jetzt sind wir wieder in so einer Situation.

Derzeit sind wir Fische in einem Teich, aus dem das Wasser exponentiell
steigend abfließt (Zinsen) und die notwendige Wasserzufuhr nur gegen
weitere Sicherheiten per Kredit erfolgt!


Insolvenzen sind in diesem Finanzsystem zwangsläufig – irgendwen trifft es
garantiert.
Deshalb benötigen die Banken auch immer Sicherheiten, denn stets wird ein
Teil davon gepfändet. Auf diese Weise gelangen mit Sicherheit immer mehr
reale Werte in den Besitz der Banken (eigentlich deren Eigentümern), obwohl
sie nie Reales verliehen hatten, sondern nur Geld, das sie dem “Nichts”
entnommen haben.

Wer kennt nicht die Aussage “Die Bank will dein Bestes, dein Geld!”.
Stimmt das? Nein, überhaupt nicht. Sie zaubert Geld als Kredit aus dem
“Nichts” herbei, um dann die Güter und Dienstleistungen, das eigentlich
Wertvolle, über die unvermeidlichen Pfändungen letztlich abzukassieren.

Die Bank gewinnt immer, nicht nur im Spielkasino gilt diese Regel, sondern sie
scheint die Basis unseres gesamten Finanzsystems zu sein.
Zuletzt geändert von energy007 am 25. September 2014, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 25. September 2014, 01:26

Vom „Stimmvieh“ zum „Schlachtvieh“

Alle Banknoten von den Zentralbanken und das Giralgeld von den
Geschäftsbanken sind als zurückzuzahlende Schulden verliehen worden und
das Geld für alle Zinsen aus diesen Schulden existiert noch gar nicht.
Womit bezahlt man denn dann die Zinsen?

Hier beginnt das alte Spiel, bei dem alle einen Stuhl ergattern müssen,
während es immer einen zu wenig gibt.
Sobald die Banken keine Kredite mehr für die Zinsen(!) vergeben, müssen sich
die Menschen das fehlende Geld gegenseitig abjagen.

Dieses Ereignis wird von Ökonomen auch als Rezession bezeichnet.
Aber egal wie fleißig man auch arbeitet und spart, die gesamte Geldmenge
reicht NIE für alle.


Die Verlierer, die sich nicht noch tiefer verschulden können, müssen
dann ihr Sachvermögen abgeben. Die Geldhersteller und –verleiher kommen so
beinahe kostenlos (Geld aus dem Nichts) zu Waren und Dienstleistungen.

Es ist keineswegs übertrieben, wenn man diesen Punkt als jenen bezeichnet, an
dem die Verlierer vom ”Stimmvieh“ zum ”Schlachtvieh“ werden.
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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 28. September 2014, 00:59

Schaut mal rein auf https://www.kreditopferhilfe.net/de/
Das Ziel dieses österreichischen Vereines ist ein besseres, gerechteres Geldsystem
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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 2. Oktober 2014, 19:18

Niemand soll wissen, wie das Geldsystem in Wahrheit funktioniert. Der einzige Unterschied zu einem verbotenen Schneeballsystem ist der, dass Teilnahmeverpflichtung besteht. Jeder Kredit, jeder Leasingvertrag, sogar die Kontoführungsgebühren und der Kauf einer Ware mit dem bis zu 40 prozentigen Zinsanteil, ziehen die Zinsenschlinge enger und enger. Das Systen braucht Lemminge, die fleißig Geld per Kredit erzeugen. Und wenn wir nicht mehr wollen oder nicht mehr können, es ist egal, es ist der Zeitpunkt der finalen Enteignung von uns Normalsterblichen.

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Re: Der Fehler im Geldsystem

Beitragvon energy007 am 10. November 2014, 11:49

STEUERMORAL das Unwort der letzten Jahrzehnte und auch für die nächsten?


Dieses Wort setzt sich wie man sieht aus STEUER und MORAL zusammen.
Ein Sichwort dafür, was unter MORAL zu verstehen ist, ist "der ehrliche Finder".
STEUER kommt aus dem Finanzsystem, und was finden wir da als Grundlage allen "finanziellen Seins" ?
Die Grundlage ist ein menschenverachtendes Zinseszinssystem, das alle 60 bis 70 Jahre Schmerz und Leid manchmal auch zusätzlich Krieg verursachend, zusammenbricht.

Jetzt zu STEUERMORAL: ein höchst negativer Begriff. Er soll allen suggerieren, dass es ethisch hochstehend ist, diesem Finanzsystem zu dienen und sich ausbeuten zu lassen. Seit vielen Generationen wird uns dies vermittelt.

Das Resultat davon ist, dass im kollektiven Gehorsam alle weitermachen, obwohl die negativen Auswirkungen des Zinseszinsystems schon einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Nicht einmal das Bekanntwerden der steuerschondenden Aktionen von Großkonzernen, die damit allen auf Steuerehrlichkeit Dressierten demonstrieren, wie "höhere" soziale Schichten über "Steuermoral" denken, ändert etwas am diesem kollektiven Gehorsam.

Ein allgemeiner Steuerboykott wäre eigentlich Notwehr und höchst überfällig.
Jene, die derzeit Steuern boykottieren, weil sie keine mehr zahlen können, bräuchten dringend Unterstützung.
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