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KREDITSCHÄDIGUNG ODER EINSCHRÄNKUNG DER MEINUNGSFREIHEIT?

Warum wir alle Zinssklaven und somit Sklaven des Kapitals sind!

Moderator: Silvia Donninger

KREDITSCHÄDIGUNG ODER EINSCHRÄNKUNG DER MEINUNGSFREIHEIT?

Beitragvon Silvia Donninger am 1. Oktober 2014, 13:31

Bernhard Costa, ein ehemaliger Kunde der SPARKASSE OÖ, der auch in seiner beruflichen Laufbahn über 10 Jahre lang unzählige Kredite vermittelt hat, unter anderem auch zu dieser Sparkasse, führt einen schier aussichtslosen Kampf. Er fühlt sich seinen damaligen Kunden ebenso verpflichtet, wie er auch heute selbst als Privatperson und Geschädigter gegen die Ungerechtigkeit ankämpft. Er führt also diesen Kampf nicht nur für sich selbst, sondern auch für eine Vielzahl betroffener Kunden, die auf Grund der Handlungsweisen dieser Bank (mit Sicherheit ist dies nicht die einzige Bank, die so handelt) um ihre Existenz und ihr Eigenheim bangen müssen.

Sein beschwerlicher Weg führte ihn mittlerweile durch sämtliche Instanzen bis hin zum OGH und er musste bis jetzt nur Niederlagen einstecken. Es sind noch weitere Prozesse anhängig.
Er führt diesen Kampf alleine und das obwohl es mit Sicherheit viele Betroffene gibt, die ihn unterstützen könnten und müssten. Nur die Macht der Konsumenten könnte hier Änderungen herbeiführen und zwar wenn sie sich alle zusammen schließen und gemeinsam für eine Veränderung und Gerechtigkeit kämpfen würden. Aus rechtlichen Gründen verlinke ich hier nicht auf die Seite von Bernhard Costa, aber jeder Interessierte kann die Seite von ihm mit Google finden. Einfach "Bernhard Costa Sparkasse" eingeben.
Hilfe für geschädigte Kreditopfer findet man auch hier, für Österreich und Deutschland : https://www.kreditopferhilfe.net/de/

Nun wurde der Schwager von ihm in einem Gerichtsurteil von Anfang September zu einer Strafe von bis zu €19.000,-- verurteilt und das deshalb, weil er auf der Plattform Google+ zu seinem Posting einen Link gesetzt hat, der zu einer angeblich "kreditschädigenden" Webseite führte.
Der Wortlaut des Posts war nicht der Grund für die Verurteilung : "Bank vs. Endkunde: 150.000 Euro Schaden bei einem kleinen Bürger – und die Bank kommt damit durch?" sondern er verlinkte auf die Website seines Schwagers der eben den Kampf gegen diese Bank führt. Nachzulesen im heutigen Artikel vom Kurier: http://kurier.at/chronik/oberoesterreic ... 88.510.967

Es drängt sich jetzt die Frage auf, geht es bei diesem Urteil wirklich nur um die angebliche Kreditschädigung, oder soll die Meinungsfreiheit in den sozialen Netzwerken weiter eingeschränkt werden???
Da es nämlich zu den Fremdwährungskrediten schon von Seiten der Arbeiterkammer massiven Protest gegeben hat und die AK die Banken auch schon öffentlich aufgefordert hat, Schaden von ihren Kunden abzuwenden, verstärkt diesen Verdacht nur. Sogar der Kurier schreibt am Anfang des Berichtes: " Ein Gerichtsurteil von Anfang September könnte den Umgang mit sozialen Netzwerken gravierend verändern!"

Des weiteren sollte man eines nicht außer Acht lassen: Treten die Freihandelsverträge (CETA und TTIP) in Kraft wird es eine weitere Liberalisierung der Banken geben und diese würden noch mächtiger werden. Auch die Freiheit im Internet würde eingeschränkt werden, denn ACTA würde in den Freihandelsabkommen zurückkehren. http://fm4.orf.at/stories/1728638/

Eines ist auf jeden Fall klar: "WENN RECHT ZU UNRECHT WIRD, WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT!!!!"


ENGLISCH - Ein europäischer Rahmen innerstaatlichen Gesetzes ZUR FÖRDERUNG DER TOLERANZ
DEUTSCH - Ein europäischer Rahmen innerstaatlichen Gesetzes ZUR FÖRDERUNG DER TOLERANZ
Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.

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Frank Richter (1. Oktober 2014, 22:46)
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