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Wie viel Chemiegift darf nach Europa???

Details zu CETA TISA und TTIP - Ergänzungen

Wie viel Chemiegift darf nach Europa???

Beitragvon Werner Nosko am 3. Oktober 2014, 15:34







Kommission erklärt Chemie zur Chefsache
Bei Handelsabkommen wie CETA oder TTIP geht es ja nicht nur um Investitionsschutz oder Gentechnik und anderes, sondern um einen Bereich der Gesundheit und Umwelt betrifft. Und vor allem um viel, viel Euros und Dollars








Schlagwort CHEMIE

In der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten wird seit Jahren zum Beispiel darum gerungen den Wirkstoff Glyphosat (z.B. Roundup von Monsanto) zu verbieten, bisher erfolglos. Die für das Bienensterben verantwortlichen Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam (Neonicotinoide) wurden per 1.12.2013 zwar nicht EU-weit aus dem Verkehr gezogen, dessen Verwendung aber Stark eingeschränkt.
Es liegt auf der Hand das man hier wieder den Konzernen dient, ein Verbot würde ja die Konzerne beleidigen.

Nun gibt es da den VCI (Verband der Chemischen Industrie e.V. ) der hat mit obigen Beispielen nicht direkt etwas zu tun ABER:

Auf deren Webseite titelt der Verband: "VCI begrüßt Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU"
"Der Verband der Chemischen Industrie (VCI), Frankfurt, begrüßt den Abschluss der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (Ceta) zwischen Kanada und der Europäischen Union (EU). Der VCI appelliert an die Bundesregierung, den Ratifizierungsprozess des Abkommens nicht zu gefährden, indem der Investitionsschutz ausgeklammert werde!!!
Für die chemische Industrie in Deutschland rückt durch das Abkommen der freie Zugang zu einem Absatzmarkt von 35 Mrd. Euro näher. Bisher bewegen sich die deutschen Chemie-Exporte nach Kanada lediglich auf einem Niveau von 1,4 Mrd. Euro (2013). Dadurch sei ein Wachstumspotenzial gegeben.

Der pauschalen Kritik seitens der Freihandelsgegner an den Vereinbarungen zum Investorenschutz zwischen Europa und Kanada tritt der VCI entgegen: „Gerade das Investitionsschutz-Kapitel in Ceta ist im Vergleich zu früheren Freihandelsabkommen deutlich präzisiert und verbessert worden. Behauptungen, diese Passagen würden die Demokratie oder das Rechtssystem in Deutschland untergraben, sind falsch", betont VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann.

Um die Chancen auf Wachstum zu erhalten, ist Investitionsschutz für die Unternehmen erforderlich. Der VCI appelliert daher an die Bundesregierung, den jetzt anlaufenden Ratifizierungsprozess aktiv zu unterstützen. Mögliche Nachverhandlungen dürfen nach Ansicht von Tillmann den Abschluss des Abkommens als Ganzes nicht gefährden.

Bei 35.000.000.000.000 Milliarden Euro würde ja wohl jeder Dollarzeichen in den Augen haben. Schon alleine deshalb, ist der Standard bezüglich Zulassung von chemischen Produkten in den USA gefährlich niedrig. Also ab mit den chemischen Entwicklungen Europas um schnell die Amerikaner zu vergiften.

Aber halt, wenn das so einfach wäre, wären wir nicht die EU-Kommission, man muss ja dafür den USA (TTIP) und Canada (CETA) auch was bieten damit wiederum uns leichter vergiften können.


Und siehe da die Kommission ist nicht geizig und bietet von sich aus bei den Verhandlungen zu TTIP an, man könne über Standards gerne reden.
REDEN nicht über die Anhebung der Standards in den USA, nein über das Senken der Standards in EUROPA. Das beweist dieses als geheim eingestufte Dokument

Ist Lobbyismus nicht eine tolle Sache und die Kommission ein willfähriger Partner?
Nicht das wir dem VCI etwas unterstellen möchten, aber obige ZITATE stammen vom 01.10.2014 (siehe VCI.) Im Transparenzregister der Euopäischen Union ist dieser Verein mit 21,5 Personen eingetragen und vertritt "die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2012 über 186 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 434.000 Mitarbeiter"

Der folgende Auszug aus einem ATTAC Bericht via APA-OTS erschien heute den 02.10.2014 und scheint zu bestätigen was der Bürger Otto Normalverbraucher längst ahnt.

TTIP-Leak: EU-Kommission erklärt Chemikaliensicherheit zur Verhandlungssache
Diese Dokumente zeigen auf erschreckende Art und Weise, dass die EU-Kommission anstatt die höheren europäischen Standards zu verteidigen, diese den Interessen einer deregulierten Industrie zu opfern bereit ist. Das ist ungeheuerlich. Denn es geht um nicht weniger als um den Schutz von Umwelt und Gesundheit der BürgerInnen auf beiden Seiten des Atlantiks", sagt Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000. In diesem Licht erscheinen die aktuellen Versäumnisse der EU-Kommission in der Umsetzung bereits beschlossener Verbote hormonell wirksamer Chemikalien in Pestiziden und Bioziden als vorauseilender Gehorsam gegenüber dem Handelspartner USA.


Leak vom 29. September 2014

Was lernen wir daraus Lobbyismus zahlt sich aus.

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#ttipaktionsbündnis #ttip #ceta

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